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Die Welt des Minigolfs

Drei Systeme des Minigolfs

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Der Minigolf-Sport umfast 5 verschiedene Bahnensysteme. Die dre gängigsten werden  hier beschrieben:                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                  

System Beton („Minigolf“)

 

Minigolf hat 12 m lange und 1,25 m breite genormte Betonbahnen (außer der ca. 25 m langen Weitschlag-Piste), die einschließlich Hindernissen in vorgeschriebener Reihenfolge angelegt sein müssen. Die Abschlagmarkierung auf Minigolfbahnen ist immer ein Kreis mit einem Durchmesser von 30 cm in der Mitte der Banden am Bahnanfang. Der Mittelpunkt hat einen Abstand von 40 cm vom Bahnanfang und ist durch eine kreisförmige Markierung mit einem Durchmesser von maximal 8 cm gekennzeichnet. Die Bahnbegrenzung bilden Flacheisen- bzw. Rohrbanden. Die Hindernisse sind Aufbauten aus Beton oder Na                                                                        

 

                                                                                                                                                                                                                              

System Eternit („Miniaturgolf“)   

 

Miniaturgolf hat 6,25 m lange und 0,90 m breite genormte Bahnen. Diese bestehen aus Zementasbestplatten (Eternit), die in Eisenwinkelrahmen verlegt sind.Es gibt insgesamt 20 genormte Miniaturgolfbahnen mit oder ohne Hindernissaufbauten. Abschlag ist immer das gesamt Abschlagsfeld. Von den Banden darf ein liegengebliebener Ball 20 cm abgelegt werden, vom Hindernis 30 cm.

 

 

 

 

 

System Filz („Filzgolf“)

 

Aus dem skandinavischen Raum stammen die Filzbahnsysteme. Eine Filzgolfanlage besteht aus 18 Bahnen die aus 25 genormten Hindernisarten gewählt werden können. Die Länge der Bahn kann zwischen 6 und 18 Meter liegen, die Breite zwischen 80 und 90cm. Der "Zielkreis" ist achteckig und kann eine Breite zwischen 1,60 und 2,40m haben. Die Banden bestehen aus Holz und die Spielfläche ist mit einem teppichartigen Filz belegt. Der Ball wird von einer Abschlagplatte vom Bahnanfang gespielt.

 

 

 

 

Die Sportgeräte

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Die Bälle:

Im Gegenteil zum Rasengolf, bei dem die Spieler eine Vielzahl von Schlägern mit sich führen, reicht dem Minigolfer ein einziger Schläger für alle Bahnen. Die Vielfalt liegt hier in der großen Auswahl des Ballmaterials. Dies war allerdings nicht immer so. Noch 1958 kannte man nur zwei Bälle, den aus dem Großgolf stammenden "Erisball" und den etwas langsameren "Waffelball". Doch mit der Erkenntnis, daß mit einem, den unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Bahnen angepaßtem Ballmaterial auch bessere Ergebnisse zu erzielen sind, nahm die Entwicklung einen rasanten Verlauf. Heute gibt es hunderte Bälle von verschiedenstem Umfang und Gewicht. Kleinste Abstufungen vom schnellsten bis zum langsamsten Ball sind erhältlich. Für den Einsteiger ist allerdings nicht ein voller Ballkoffer wichtig, sondern vielmehr eine optimale Zusammenstellung des für seinen Heimplatz notwendigsten Ballmaterials. Es erfordert einige Geduld, um das Tempo eines Balles in den Griff zu bekommen oder sein Bandenverhalten bei unterschiedlicher Witterung und Schlagstärke richtig einzuschätzen. Wer auf diversen Anlagen spielt, wird schnell erfahren, daß die gleichen Bahnen zum Teil mit deutlich abweichenden Bällen gespielt werden müssen um optimale Ergebnisse zu erzielen. Da schwillt der Ballkoffer automatisch an. Sind die Bahnen der turniergerechten Minigolfanlagen auch einheitlich genormt, so weisen sie doch Unterschiede auf. Unter den Betonbahnen gibt es auch solche mit und ohne Lackierung, wobei die unlackierten Bahnen im allgemeinen rauher sind und somit das Spielen von schnelleren Bällen ungefährlicher ist als auf den schnelleren lackierten Bahnen. Hanglage, Witterungseinflüsse über Jahre hinweg oder das Absinken des Untergrundes können den Bahnen en Gefälle geben, das auf den ersten Blick nicht sichtbar ist, beim Lauf des Balles aber deutlich wird. Auch solche Gegebenheiten
erfordern die entsprechende Auswahl der Bälle.

 

Der Schläger

Bei der Anschaffung eines Turnierschlägers sollte man sorgfältig überlegen, welcher Neigungswinkel, welches Gewicht sich am
besten eignet. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Körpergröße. Ist der Schläger zu klein, wird der Rücken durch extrem gebeugte Schlaghaltung zu sehr beansprucht ist er dagegen zu groß, kann er vom Spieler nicht optimal kontrolliert werden. Ein weiterer Gesichtspunkt ist die Frage: Beton- oder Eternitspieler? Die Betonbahn darf beim Abschlag und während des Spiels betreten werden, während bei der Eternitbahn das Gegenteil der Fall ist. Die Entfernung zwischen Spieler und Ball ist hier also größer und erfordert einen stärkeren Neigungswinkel des Schlägers. Während auf Beton sowohl L- als auch T-förmige Schläger problemlos gehandhabt werden können, ist ein Bespielen der Eternitbahnen mit steilwinkeligen T-Schlägern äußerst ungünstig.

Minigolf ist Freizeit- und Leistung

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Minigolf – ein Sport für alle

Das Besondere an unserem Sport ist auch sein großer Vorteil: Nicht Muskelkraft ist angesagt, sondern Geduld und Fingerspitzengefühl. Minigolf kann man als Schülergenauso mit 80 Jahren. Eine Altersbegrenzung gibt es nicht.

Minigolf als Leistungssport

Wen der Ehrgeiz einmal gepackt hat, der will sein Können verbessern und sich mit anderen messen. Dies ist im Verein möglich und macht viel Spaß. Dort wird in verschiedenen Kategorien gespielt (Schülerinnen und Schüler bis zum 14. Lebensjahr, weibliche und männliche Jugend vom 14. bis zum 18. Lebensjahr, Damen, Herren, Seniorinnen/Senioren I ab dem 45. Lebensjahr, Seniorinnen/Senioren II ab dem 58. Lebensjahr). Pokalturniere, die zahlreichen Vereine als Freundschaftsturniere durchführen, werden jedoch in der Regel in gemischter Besetzung gespielt. Über diese Turniere können sich die einzelnen Vereinsspieler mit entsprechend guten Ergebnissen für die Bayerischen Meisterschaften qualifizieren. Die Mannschaften der einzelnen Minigolf-Vereine kämpfen in verschiedenen Ligen (Landesliga, Oberliga, Regionalliga, Bundesliga) um Auf- und Abstieg.

Dies ist ein kleiner Einblick in die Welt des Minigolfsports. Unsere Vereinsmitglieder werden Ihnen gerne weitergehende Fragen beantworten und Tipps und Tricks zeigen. Sprechen Sie uns einfach an!

 

Für die Inhalte der Seite haben wir auf die Homepage des Bayrischen Minigolfverbandes zurückgegriffen.

 

 

 

 

 

   
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